Eine Kamera je Fahrspur.
Wetterfest, mit Infrarot-Ausleuchtung für die Nacht. Montage an vorhandenem Mast, Wand oder Ausleger.
Der ganze Vorgang dauert wenige Sekunden und verlangt vom Fahrer nichts. Hier steht, was in dieser Zeit passiert und was dafür am Standort steht.
Eine Kamera überwacht den Einfahrtsbereich. Erst wenn sich etwas bewegt, wird ein Bild ausgewertet — das schont Technik und Datenvolumen.
Die Auswertung läuft auf einem Rechner direkt am Standort, nicht in der Cloud. In realen Tests liegt die Trefferquote bei 95–100 %, auch nachts und bei Regen.
Das erkannte Kennzeichen wird gegen die angemeldeten Fahrzeuge geprüft: Ist dieses Fahrzeug für heute avisiert? Steht es auf der Sperrliste? Gehört es zu einem Zeitfenster?
Angemeldet: Die Schranke öffnet, ohne dass jemand etwas tut. Nicht angemeldet: Die Schranke bleibt zu, die Anzeige verweist an die Pforte, und die Disposition sieht das Fahrzeug sofort in der Liste.
Der Fahrer liest im Vorbeifahren, wohin er muss — „Bitte fahren Sie zu Tor 07“. Auf Wunsch mit persönlicher Nachricht des Disponenten. Kein Aussteigen, kein Ticket, kein Anruf.
Beim Verlassen wird das Kennzeichen erneut gelesen. Aufenthaltsdauer, Ein- und Ausfahrtszeit stehen automatisch im Protokoll.
Wetterfest, mit Infrarot-Ausleuchtung für die Nacht. Montage an vorhandenem Mast, Wand oder Ausleger.
Kleiner Industrierechner. Erkennt die Kennzeichen, entscheidet und schaltet die Schranke — auch ohne Internet.
Ein wetterfester Bildschirm, der die Torzuweisung anzeigt. Optional mit Livebild der Kamera, damit der Fahrer sieht, dass er erfasst wurde.
Über einen potentialfreien Kontakt — dieselbe Art Signal, die auch ein Handsender auslöst. Vorhandene Anlagen bleiben, wie sie sind.
Wie die Daten aus diesen Geräten verarbeitet und wo sie gespeichert werden, steht auf Sicherheit und Datenschutz.
Wenn der Pförtnerplatz wegfällt, ist das die erste ehrliche Frage. Hier steht, wer im Ausnahmefall entscheidet — und wo die Grenze von Hofpilot liegt.
Angemeldete Fahrzeuge fahren durch — rund um die Uhr, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Für den geplanten Verkehr muss niemand vor Ort sein.
Steht ein unangemeldetes Fahrzeug vor der Schranke, geht eine Meldung an eine hinterlegte Rufbereitschaft — Disposition, Schichtführer oder Standortleitung. Die Meldung enthält Kennzeichen, Uhrzeit und das Kamerabild. Sie läuft nicht in eine leere Pforte, sondern auf ein Telefon, das jemand in der Hand hat.
Wer die Meldung bekommt, öffnet die Schranke vom Handy aus — ohne App-Installation, über einen Link. Jede Fernöffnung wird mit Person, Uhrzeit und Grund im Protokoll festgehalten und ist später nachvollziehbar.
Speditionen, die regelmäßig kommen, lassen sich dauerhaft freigeben — je Kennzeichen, je Fuhrpark oder für ein Zeitfenster. Dann entfällt die Einzelanmeldung ganz, und der Anteil der Ausnahmefälle sinkt Woche für Woche.
Die Notzufahrt bleibt unabhängig von Hofpilot bestehen — Schlüsselschalter oder Feuerwehrschließung wie bisher. Hofpilot hängt nicht dazwischen und kann diesen Weg nicht blockieren. [[ Wert prüfen: welche Notöffnung am Pilotstandort verbaut ist ]]
Ehrlich zum Schluss: Ein Standort mit rund um die Uhr unangemeldetem Publikumsverkehr braucht weiterhin jemanden vor Ort. Hofpilot ersetzt die Pforte für den geplanten Verkehr, nicht für alles. Wie hoch Ihr geplanter Anteil ist, sehen wir im Gespräch in zehn Minuten.
Der Alltag an der Rampe besteht aus Ausnahmen. Für jede steht hier, was das System tut und was der Fahrer davon merkt.
| Fall | Was Hofpilot tut | Was der Fahrer merkt |
|---|---|---|
| Ausländische Kennzeichen (PL, RO, LT, CZ, BG, HU) | Die Erkennung ist auf europäische Schilderformate eingestellt und liefert die Zeichenfolge samt Länderkennung. Anmeldung und Abgleich laufen wie bei einem deutschen Kennzeichen. | Nichts. Der Fahrer fährt durch wie jeder andere. Die Anzeige zeigt die Torzuweisung; Text auf Wunsch zusätzlich in einer zweiten Sprache. |
| Zugmaschine und Auflieger mit zwei Kennzeichen | Führend ist das Kennzeichen der Zugmaschine, weil die Kamera es zuerst und am zuverlässigsten sieht. Das Aufliegerkennzeichen kann ergänzend hinterlegt werden. | Nichts. Angemeldet wird die Zugmaschine — das ist die Angabe, die die Spedition ohnehin am ehesten kennt. |
| Wechsel der Zugmaschine bei gleichem Auflieger | Die Anmeldung hängt am Auftrag, nicht am Fahrzeug. Wird eine andere Zugmaschine geschickt, kann die Spedition das Kennzeichen bis zur Ankunft selbst ändern. | Wurde nicht geändert, ist es ein unangemeldetes Fahrzeug: Meldung an die Rufbereitschaft, Freigabe per Klick, danach fährt er zum Tor. |
| Wechselbrücken und Container ohne eigenes Kennzeichen | Sie tragen kein Schild und werden nicht erkannt. Identifiziert wird die Zugmaschine; die Ladeeinheit wird über die Anmeldung zugeordnet. | Nichts an der Schranke. Wer die Brücke absetzt und ohne sie wieder ausfährt, wird trotzdem korrekt als Ausfahrt erfasst. |
| Rote Kennzeichen, Kurzzeit- und Ausfuhrkennzeichen | Werden gelesen, sind aber selten vorangemeldet. Sie können als Einzelfreigabe für einen Tag hinterlegt werden. | Ohne Freigabe: Anzeige verweist auf die Rufbereitschaft, Öffnung nach Rückfrage. |
| Verschmutztes, verschneites oder verdecktes Schild | Es entsteht kein Treffer oder ein Treffer mit geringer Sicherheit. Unterhalb einer festgelegten Sicherheitsschwelle wird nicht geöffnet. | Die Anzeige bittet um kurzes Warten, die Rufbereitschaft bekommt Bild und Vorgang und öffnet manuell. Der Vorgang wird trotzdem vollständig protokolliert. |
| Zwei Fahrzeuge dicht hintereinander | Die Schranke wird je Fahrzeug einzeln freigegeben. Die vorhandene Sicherungstechnik an der Schranke — Lichtschranke oder Induktionsschleife — bestimmt, wann sie wieder schließt. | Das zweite Fahrzeug muss anhalten und wird eigenständig gelesen. Mitfahren hinter dem Vordermann funktioniert nicht. |
| Falsch gelesenes Kennzeichen | Ein Zeichendreher führt in aller Regel zu keinem Treffer in der Anmeldeliste — es öffnet also nicht die falsche Tür, sondern gar keine. Korrekturen fließen in die Auswertung ein. | Wie bei einem verschmutzten Schild: Hinweis auf der Anzeige, Freigabe durch die Rufbereitschaft. In der Einlernphase werden solche Fälle gezählt und ausgewertet. |
Was passiert, wenn die Rahmenbedingungen nicht mitspielen. Wo ein Wert am Pilotstandort noch festzulegen ist, steht das ausdrücklich dort.
Sieben Punkte, die sich in zehn Minuten am Tor klären lassen. Wer sie vor dem Gespräch durchgeht, spart einen ganzen Termin.
Fehlt ein Punkt, ist das kein Ausschluss — Strom und Netz lassen sich fast immer herstellen. Bringen Sie die Liste einfach mit ins Demo-Gespräch.
Sechs Wochen, davon drei im Parallelbetrieb. Je Schritt steht dabei, wie viel Zeit der Standort selbst investieren muss.
Aufmaß der Zufahrt, Fotos, Festlegung der Torbezeichnungen und der Montagepunkte. Danach steht, was gebraucht wird.
Standort: rund 2 Stunden, eine Person, die den Hof kennt.
Geräte werden beschafft und vorbereitet. Stammdaten, Tore, Zeitfenster und die regelmäßig anliefernden Speditionen werden angelegt.
Standort: rund 2 Stunden für Torliste und Speditionsliste, gern als Tabelle.
Kamera setzen und einmessen, Steuergerät in den Schaltschrank, Anschluss an die Schranke über den potentialfreien Kontakt, Anzeigetafel ausrichten.
Standort: Elektrofachkraft für den Anschluss, Zugang zum Schaltschrank, ein halber Tag Begleitung.
Die Schranke wird noch wie bisher bedient. Die Erkennung läuft mit, wird gemessen und nachgestellt: Trefferquote, Fehlversuche, Sonderfälle. Erst wenn die Zahlen stimmen, wird umgeschaltet.
Standort: praktisch nichts. Ein kurzer Blick auf den Wochenbericht.
Die automatische Öffnung wird scharf geschaltet, Rufbereitschaft und Fernöffnung werden eingerichtet, Disposition und Pforte werden eingewiesen.
Standort: eine Einweisung von rund einer Stunde je Rolle.
Automatische Öffnung ändert nichts an den Pflichten rund um eine kraftbetätigte Anlage. Das gehört vor die Unterschrift, nicht danach.
Hofpilot liefert ein Schaltsignal an Ihre Anlage — so wie ein Handsender. Betreiber der kraftbetätigten Schranke bleiben Sie.
Die vorgeschriebene regelmäßige Prüfung der kraftbetätigten Anlage durch eine befähigte Person entfällt durch die Automatisierung nicht.
Lichtschranke, Induktionsschleife oder Sicherheitsleiste müssen vorhanden und funktionsfähig sein. Hofpilot setzt sie voraus und ersetzt sie nicht.
Wir empfehlen, die Umstellung auf unbesetzte Zufahrt vor der Inbetriebnahme mit dem eigenen Versicherer zu besprechen.
Wie Kennzeichen als personenbezogene Daten verarbeitet und wie lange sie gespeichert werden, steht auf Sicherheit und Datenschutz.
Was das für Ihren Standort kostet, steht auf der Seite Preise. Welche Ansichten Disposition, Pforte und Geschäftsführung dabei bekommen, zeigt die Seite Funktionen.
15 Minuten, ohne Verpflichtung.